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Der Hohle Fels in Schelklingen.

Buchen sie eine Expertenführung mit oder ohne Steinzeitaktion

Das Aachtal beim Hohle Fels in Schelklingen

Der Eingang zum Hohle Fels und das Helga Abri auf der Westseite des Hohle Fels

Das Helga Abri ist ebenfalls ein bedeutende Fundstelle.

Der Hohle Fels Schelklingen gehört zu den ältesten und reichsten steinzeitlichen Fundstellen Deutschlands. Große Bekanntheit erlangte diese imposante Höhle durch die Grabungen des Stuttgarter Urgeschichtsforschers Oskar Fraas 1870/71. Seit 1977 führt die Universität Tübingen, mit wenigen Unterbrechungen, im Auftrag des Landesdenkmalamtes, Grabungen im Eingangsbereich des Hohle Fels durch.

Nicht nur wegen neuester Forschungsmethodik sondern auch wegen der nach wie vor ungewöhnlich vielen, qualitätvollen Funde, vor allem aus der Jüngeren Altsteinzeit, ziehen die Grabungen im Hohle Fels jedes Jahr Fachwissenschaftler aus allen Teilen der Welt an.

Was im Hohle Fels gefunden wird, und wie es vor 40 000 Jahren hergestellt und eingesetzt wurde, können Sie an einem Erlebnistag "begreifen". Wir beginnen dabei mit einer Führung durch die Höhle, teilweise mit steinzeitlicher Beleuchtung. Dabei wird die Forschungsgeschichte und die Besiedlungsabfolge im Hohle Fels erläutert. Anschließend werden einige Funde aus dem Hohle Fels anhand von Abgüssen und Repliken vorgestellt. Im Vorführteil kann mit steinzeitlichen Möglichkeiten ein Feuer entzündet oder eine altsteinzeitliche Speerschleuder ausprobiert werden.

Mögliche Besucherangebote am Hohle Fels Schelklingen

1. "Das Feuer ein Geschenk des Himmels:" Praxisvortrag zum Thema Feuer.

2. "Steinzeitliche Bekleidung:" Demonstration verschiedener Rekonstruktionen und Vorführung des Nähens mit Knochenpfriem, Knochennadeln und Sehnenfäden.

3. "Steinzeitliche Feuersteinbearbeitung:" Vorführung verschiedener Feuersteinmaterialien und verschiedener Steinbearbeitungstechniken.

4. "Steinzeitliche Knochen und Geweihbearbeitung:" In verschiedenen Herstellungsstadien wird die Herstellung einer Geschoßspitze aus Rentiergeweih und einer knöchernen Nähnadel vorgeführt.

5. "Steinzeitlicher Schmuck:" Herstellung altsteinzeitlicher Schmuckgegenstände aus Tierzähnen, Knochen, Fischwirbeln, Mamummutelfenbein, Fossilien, Schnecken und Muscheln. Alternativ; Herstellung jungsteinzeitlicher, doppelt durchlochter Kalksteinperlen nach Vorbildern aus der jungsteinzeitlichen Siedlung Blaustein Ehrenstein (Spätjungsteinzeitliche Schussenrieder Kultur).

6. "Nahrungszubereitung:" Zerlegung von Wild oder Fischen mit Steinwerkzeugen, Forellen im Kräutermantel oder Räuchern von Forellen im Räucherzelt. Kochen im Fellkochtopf.

7. "Jungsteinzeitliche Holzbearbeitung:" Herstellung hölzerner Gegenstände mit Feuersteingeräten. Beispielsweise eines Holzkammes.

8. "Steinzeitliche Holzbearbeitung:" Herstellung von jungsteinzeitlichen Beilen und Dechseln, auch im Geweihfutter, inklusive Schäftung.

9. "Die Axt im Walde:" Arbeiten mit einer Geweihaxt und mit dem Knochendechsel.

Mögliche Mitmachaktionen:

Im praktischen Teil der Mitmachaktionen können Sie selbst aktiv werden. Je nach Altersgruppe können folgende Aktivitäten angeboten werden. 1. "Das Feuer ein Geschenk des Himmels:" Vorführung rund ums Thema Feuer. Es können verschiedene Geräte zur Feuererzeugung selbst ausprobiert werden. Im Anschluß daran kann eine Fettlampe aus Speckstein selbst gebastelt werden.

2. "Mit Nadel und Knochenpfriem:" Steinzeitliche Bekleidung:" Vorführung zur steinzeitlichen Bekleidung, danach kann ein kleines Ledertäschchen mit Feuersteinen, Knochenpfriem, Knochennadeln und Kunstsehnenfäden hergestellt werden.

3. "Klänge aus der Steinzeit:" Überblick über die altsteinzeitlichen Funde von Musikinstrumenten. Im Anschluß kann ein hölzernes Schwirrplättchen selbst gebastelt werden.

4. "Schmuck und Schminke in der Altsteinzeit: " Einführung in die Bedeutung des Schmückens bei Jägern und Sammlern, anschließend können Schmuckgegenstände aus, Knochen, Fischwirbeln, Schnecken und Muscheln und Samen selbst hergestellt werden.

5. "Ötzis Messer:" Einführung rund ums Thema steinzeitliche Feuersteingewinnung und Nutzung. Mit Birkenpech kann dabei eine Feuersteinklinge in eine hölzernen Griff geschäftet werden.

6. "Steinzeitliche Jagd:" Alles rund um das Thema steinzeitliche Jagd. Auf einer Sandsteinplatte kann bei dieser Aktion eine knöcherne Spitze selbst geschliffen werden.

7. "Eiszeitkünstler:" Von der eiszeitlichen Kleinkunst bis hin zu den grandiosen Höhlengemälden in Frankreich und Nordspanien spannt sich dieser Bogen. Mit selbst hergestellten Erdfarben können dabei Szenen aus der Höhlenmalerei auf Steinplatten gemalt werden. Alternativ können Schieferplatten mit Feuersteinritzungen verziert werden.

8. "Nahrungszubereitung:" Fische selbst mit Steingeräten ausnehmen und im Kräutermantel zubereiten, Fleisch vom heißen Stein oder Eier aus dem Fellkochtopf.